Allgemeine Informationen zum Jahrestreffen 2006
Das Baden-Württemberg -STIPENDIUM eröffnet neue Perspektiven
Seit sechs Jahren fördert die Landesstiftung Baden-Württemberg (heute Baden-Württemberg Stiftung) mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM den internationalen Austausch von jungen Menschen. Zum Jahrestreffen am 14. Juli an der Universität Tübingen kamen rund 1.000 Stipendiaten, Alumni und Ehrengäste zusammen. In der Veranstaltung unter dem Motto „Neue Perspektiven gewinnen“ stellten die Stipendiaten ihr Können mit hochkarätigen und originellen Beiträgen unter Beweis.
„Internationale Erfahrungen sind heute wichtiger denn je.“ sagte Herbert Moser, Geschäftsführer der damaligen Landesstiftung Baden-Württemberg „Die Stipendiaten gewinnen ganz neue Perspektiven durch den Auslandsaufenthalt. Sie lernen neue Kulturen kennen und sehen ihre Heimat aus einem anderen Blickwinkel. Davon profitieren nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Umwelt.“ Mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM leistet die ehemalige Landesstiftung einen Beitrag zur weltweiten Verständigung.
Für die Unterkunft der ausländischen Stipendiaten stellt die Landesstiftung (Baden-Württemberg Stiftung) zudem zwanzig Wohnraumplätze bereit. Stellvertretend für den Ministerpräsident übergab Staatssekretär Dr. Dietrich Birk an Eberhard Schaich, damaliger Rektor der Universität Tübingen, bei der Veranstaltung eine symbolische Tafel für das Nutzungsrecht der Wohnheimplätze, die ab dem Wintersemester zur Verfügung stehen. Partner der Landesstiftung bei diesem Projekt ist das Studentenwerk Tübingen.
Die vielfältigen Beiträge der Stipendiaten machten das Jahrestreffen zu einem echten Erlebnis. Der Ukrainer Sergiy Goncharuk von der FH Reutlingen kombinierte Tradition und Technik. In bester bayerischer Tradition ließ er seinen selbst entwickelten Roboter ein Glas Weizenbier einschenken. Simon Assmann von der Ludwigsburger Filmakademie, den Auslandsstudien bereits nach Hollywood und Kuba geführt haben, zeigte Auszüge aus seinem Dokumentarfilm „Mi revolucion“ über den Generationenkonflikt zweier kubanischer Frauen. Ungewöhnliche Architektur präsentierte die Karlsruherin Stephanie Büschelberger, die mit dem Stipendium Auslandserfahrung in Kalifornien gesammelt hat. Mit ihren Entwürfen für den Neubau des Elefantenhauses im Karlsruher Zoo schaffte sie es in die Endrunde des vom Zoo ausgeschriebenen Architektur-Wettbewerbs.
Die Stipendiaten bereicherten die Veranstaltung auch durch musikalische Beiträge. Willem Fourié aus Südafrika, der zahlreiche Musikwettbewerbe gewonnen hat, gab bei der Veranstaltung eine Kostprobe seines Könnens auf der Gitarre und bereicherte auch das anschließende Sommerfest der Universität Tübingen.

