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Erfahrungsbericht aus dem BWS plus-Projekt "SkypeLab - Transcontinental Faces and Spaces"

Ein Bericht von Ellinor Amini, HS Reutlingen

Erfahrungsbericht aus dem BWS plus-Projekt "SkypeLab - Transcontinental Faces and Spaces"

Ellinor Amini studiert den Master Design/Künstlerische Konzeption an der HS Reutlingen und hat im Rahmen von „SkypeLab“, einem Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung, das Kunstprojekt Reflection and Identity gestaltet. Anbei finden Sie ihren Erfahrungsbericht.

Reflection and Identity - zu diesem Thema habe ich ein Kunstprojekt im Rahmen meines Projektsemesters im Masterstudiengang Design und Künstlerische Konzeption an der Hochschule Reutlingen gestaltet. Grundlegend dazu war das Projekt „SkypeLab“, das von Herrn Prof. Henning Eichinger, welcher seit 2012 zusammen mit vielen Studierenden auf der ganzen Welt die Auswirkungen von digitalen Werkzeugen und sozialen Netzwerken auf Kunst und Design untersucht. „SkypeLab“ ist ein Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung.

Da Deutschland in Sachen Digitalisierung in den Rankings seit Jahren auf den hinteren Plätzen liegt, habe ich Norwegen als Aufenthaltsort für mein Auslandssemester gewählt. Norwegen ist trotz seiner dünnen Besiedlung ein Vorreiter in Sachen Digitalisierung in Europa. Die Bevölkerung hat fast flächendeckenden Zugang zu Breitbandanschluss und Jung und Alt sind in sozialen Netzwerken unterwegs. Steuerklärung, Versicherung, Kindergeld– öffentliche Dienstleistungen stehen online zur Verfügung und dadurch wird die digitale Kompetenz der Bürger gefördert. Das macht Norwegen zum idealen Land, um die Identität in Zeiten der Digitalisierung zu erforschen. So ist mein Kunstprojekt zum Thema „Digitalisierungund Identität“ entstanden. Wir starren auf unser Handy. Immer und überall. Wir haben es immer dabei und berühren es pro Tag öfter als unseren Partner. Es ist unser Leben und unser Leben ist in ihnen. Wir verbringen täglich mehrere Stunden auf sozialen Netzwerken, wo wir unser Leben selbst nach unseren Vorstellungen vor anderen inszenieren können. Doch was ist dann noch real? Das Element „Spiegel“ ist dabei eine starke Metapher für die Reflexion – die, wie es scheint, immer öfter fehlende innere (Selbst-)Reflexion der Menschen und die immer stärkere verzerrte äußere Reflektion (Filter, etc.). Denn einSpiegel wirft immer weniger als 100% der Energie zurück, das heißt, es gibt immer einen Verlust des Bildes der Realität, sowie eine seitenverkehrte Spiegelung. Dazu entstand eine Reihe von Kunstwerken aus Spiegelelementen, die in einem Fotoshooting inszeniert wurden.

So konnte ich sechs Monate in Norwegen zu diesem Thema forschen und gestalten und habe in dieser Zeit viel gelernt und mitgenommen. Zwar habe ich mir für meinen Aufenthalt die kälteste Jahreszeit ausgesucht, aber im Deutschen, wie im Norwegischen gibt es das bekannte Sprichwort „Det finnes ikke dårlig vær, bare dårlige klær!- Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“. Und ein kalter Winter ist mit so viel Schnee, weißen Landschaften und Fjorden und leuchtendem Himmel einfach wunderbar. Durch die Sprache habe ich auch schnell Anschluss in der Gesellschaft gefunden und kann wirklich auf eine spannende Zeit, mit tollen Menschen und Erlebnissen zurückblicken, aus der ich für mein weiteres Leben und meinen beruflichen Weg viel mitnehme.

Vielen Dank an alle, die das für mich möglich gemacht haben!

Ellinor Amini - Master Design/Künstlerische Konzeption – HS Reutlingen – WS 2018/2019

Fotos