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Fair Handeln Hackathon

Ein Erfahrungsbericht von Sander Kronenfeld

Fair Handeln Hackathon

Im Zuge der Fair Handeln Messe veranstaltete Ready To Code einen Social Hackathon: Ein Wochenende lang trafen sich junge Menschen in interdisziplinären Teams, um Lösungsansätze für globale Herausforderungen anzugehen. Im Fokus standen global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln in Wirtschaft, Mode, Finanzwesen, Tourismus und Entwicklungszusammenarbeit.

Sander Kronenfeld, Alumnus des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs, bekam einen der exklusiv für die Baden-Württemberg Stiftung reservierten Teilnahmeplätze. Im Folgenden findet ihr seinen Bericht.

Der Ablauf

Wir trafen uns am Freitagabend zum ersten Kennenlernen. Außerdem wurden die verschiedenen Challenges für das Wochenende vorgestellt. Man hatte auch die Chance, ein eigenes Projekt vorzustellen. Anschließend durften wir uns dann entscheiden, an welchem Projekt wir teilnehmen möchten. Am Samstag haben wir uns bereits frühmorgens getroffen, zusammen gefrühstückt und den ganzen Tag bis tief in den Abend am Projekt gearbeitet. Am Sonntag trafen wir uns erneut am frühen Morgen, gaben dem Projekt einen letzten Feinschliff und stellten es mittags bei einem dreiminütigen Pitch auf der Messe vor.

Die Challenge

Ich habe mich für das Projekt „Partner Sync“ entschieden. Ausgangspunkt war, dass es in Kenia viele junge Unternehmer gibt, die nicht den richtigen Geschäftspartner finden können und deshalb oft ihren Geschäftstraum aufgeben müssen. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Farmer handeln, der ein Verpackungsunternehmen für seine Früchte sucht. Bisher funktionierte das Zusammenfinden (wenn überhaupt) über WhatsApp nach dem Motto „Kennst du jemanden, der...?“. Die Organisation Partner Sync versucht, mögliche Geschäftspartner zusammenzubringen. Das ist bis dato jedoch extrem aufwendig, weil die möglichen Geschäftspartner erst einmal gefunden und anschließend kontaktiert werden müssen. Im Rahmen des Hackathon-Projekts haben wir dann eine Plattform entwickelt, in der die Interessen und Bedürfnisse der jungen Unternehmer berücksichtigt werden. Zusätzlich haben wir einen intelligenten Algorithmus entwickelt, der den jungen Unternehmern die bestmöglichen Geschäftspartner zuweist. Die Unternehmer haben anschließend direkt die Möglichkeit, die Geschäftspartner zu kontaktieren. Im Grunde läuft jetzt sehr vieles automatisch und deutlich effizienter ab.

Wie hat es mir gefallen und welche Erfahrungen habe ich mitgenommen?

Anfangs hatte ich mit meiner Anmeldung gezögert, da ich dachte, dass man unbedingt programmieren können müsste. Als ich mir noch mal im Detail die Informationen zum Event durchgelesen hatte, habe ich gesehen, dass man sich auch nur kreativ einbringen kann. Da das Thema Digitalisierung eine zunehmend wichtiger werdende Rolle spielt, dachte ich mir, dass es doch eine super Möglichkeit wäre, das erste Mal mit der Programmierungswelt in Berührung zu kommen. Ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Ich hatte ein super Team, mit verschiedenstem Background. Ich konnte mich am ganzen Prozess beteiligen, von der Entwicklung der Idee bis hin zur Umsetzung der Plattform. Dabei habe ich extrem viel dazugelernt und bin auch tatsächlich der Programmierungswelt ein Stückchen näher gekommen.

Auch bei der Präsentation auf der Messe konnte ich wieder Neues dazulernen. Das erste Mal auf der Bühne, mit Mikrofon, ist doch etwas völlig anderes als die bisherigen Präsentationen in der Uni. Ich wurde quasi ins kalte Wasser geworfen und habe dabei auch einige Fehler gemacht, beispielsweise das Mikrofon vergessen mitzunehmen, wenn ich meinen Kopf in die andere Richtung gedreht habe. Trotz allem ist es eine Erfahrung und ein Lerneffekt, sodass mir die Fehler beim nächsten Mal mit großer Sicherheit nicht mehr passieren werden.

Insgesamt war es ein sehr gelungenes Event, bei dem ich jederzeit wieder mitmachen würde!

Sander Kronenfeld

Stipendiat des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs 2018/19

Fotos