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Tübinger BWS plus-Projekt befasst sich mit Islamischer Religionslehre

Tübinger BWS plus-Projekt befasst sich mit Islamischer Religionslehre

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat im Juli 2019 beschlossen, den islamischen Religionsunterricht sunnitischer Prägung, der bislang als Modellprojekt organisiert war, fortzuführen und hierfür eine Stiftung des öffentlichen Rechts zu errichten. Diese verantwortet und organisiert seit dem Schuljahr 2019/2020 den islamischen Religionsunterricht. Das BWS plus-Projekt der Universität Tübingen knüpft inhaltlich an diese Entwicklung an: Im September 2019 gestartet, befassen sich die Tübinger mit der Qualifikation von Lehrkräften für den Islamischen Religionsunterricht an Gymnasien in Baden-Württemberg.

Um den Religionsunterricht qualitativ und auf hohem Niveau gestalten zu können, sodass dieser den pädagogischen Standards genügt, ist eine entsprechende Ausbildung der zukünftigen Lehrkräfte notwendig. Die Weiterentwicklung der Islamischen Religionslehre ist das Hauptziel des BWS plus-Projekts „Religious Education Teachers Training Project: Internationalizing, Learning and Mentoring (ILM)“, das von Herrn Dr. Mujadad Zaman, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Islamische Theologie, geleitet wird. Das Projekt organisiert gemeinsam mit Partnern in Großbritannien und Bosnien-Herzegowina einen Austausch von Lehramtsstudierenden im Bereich der Islamischen Religionslehre. Ziel ist eine kritische Auseinandersetzung mit Lehrplänen und fachdidaktischen Herausforderungen für künftige Lehrende der Islamischen Religionslehre. Die Ergebnisse werden am Ende des Projekts der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Auftaktveranstaltung des Projekts fand am 16. Januar 2020 an der Universität Tübingen statt. Neben den Studierenden und Dozierenden, die am Projekt teilnehmen und mitarbeiten, waren auch weitere Gäste aus einer Vielzahl von Fachbereichen und Instituten der Universität Tübingen vertreten. Herr Prof. Engler, Rektor der Universität Tübingen, begrüßte die Gäste herzlich und ging auf die Wichtigkeit dieses Projekts als Zeichen für Toleranz, Vielfalt und kulturelle Verständigung ein, wie sie an der Universität Tübingen gelebt werden. Diese Werte seien nicht nur für das Zentrum für Islamische Theologie, sondern für alle Angehörigen der Universität von Bedeutung, unabhängig von Fachrichtung und zugehörigem Themenbereich. Nach der offiziellen Begrüßung und Einführung in das Projekt durch die Verantwortlichen sprach Alicia Paulus im Namen der Baden-Württemberg Stiftung ein kurzes Grußwort und gab einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs. Im Anschluss daran gab es allerlei interessante Gespräche zwischen den Gästen und es wurden viele neue Ideen für zukünftige Projekte ausgetauscht.

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Informationen

 

Mit dem Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt. 

Ziel des Programms ist der Auf- und Ausbau von neuen Beziehungen zu ausländischen Hochschulen bzw. die nachhaltige Intensivierung bestehender Kontakte. Innerhalb eines Projektes im Rahmen von BWS plus besteht die Möglichkeit der Stipendienvergabe, ohne dass bereits eine offizielle Partnerschaftsvereinbarung besteht. Beantragt werden können Mittel beispielsweise für die pilothafte Durchführung gemeinsamer Maßnahmen, u.a. vorbereitende Gespräche, Workshops, interkulturelle Trainings und Sprachkurse. Das Ziel jedes Projektes sollte sein, nach Ablauf des Projektzeitraums die Hochschulbeziehungen fortzuführen.