2013: Durch steigende Studierendenzahlen und die Eurokrise droht das Baden-Württemberg-STIPENDIUM an Attraktivität zu verlieren. Eine strategische Fokussierung auf die Kernelemente des Programms wird beschlossen. In einem ersten Schritt wird die Programmlinie für Schüler eingestellt.
2014: Infolge der zunehmenden Vernetzung auf BWS-World werden im In- und Ausland zahlreiche neue Regional Chapter gegründet. Dazu zählen unter anderem die Regional Chapter in Bulgarien und Kolumbien.
2015: Nach zweijährigen Beratungen wird ein Grundsatzbeschluss zur strategischen Neuausrichtung getroffen. Das Programm wird auf die bis heute bestehenden vier Programmlinien reduziert, die in ihren Grundzügen bis heute bestehen.
2016: Das umgestaltete Walter‑Hallstein‑Programm wird erstmals für ganz Europa ausgeschrieben. Neben gegenseitigen Auslandsaufenthalten werden ab sofort auch innovative Projekte im Bereich der Verwaltung gefördert.
2017: Um Hochschulbeziehungen mit Entwicklungsländern zu stärken, wird die Regionalen Entwicklungspolitische Komponente eingeführt. Die Beteiligung der AKP‑Staaten und der Least Developed Countries nimmt durch die neuen Fördermöglichkeiten deutlich zu.
2018: Zur Sondierung von Kooperationsmöglichkeiten wird eine Delegationsreise nach Ghana durchgeführt. Durch Vermittlung der Auslandshandelskammer Ghana können in den Folgejahren mehrere Berufstätige mit Stipendien begünstigt werden.
2019: Das Nachhaltigkeitsdilemma wird gegenüber dem Aufsichtsrat formuliert. Es wird beschlossen, zukünftig Verantwortung für den ökologischen Fußabdruck der internationalen Flugreisen zu übernehmen. Gleichzeitig wird betont, dass interkulturelle Erfahrungen sozial und ökonomisch unerlässlich sind.
2020: Nach der Finanz- und Eurokrise folgt mit der Corona-Pandemie ein weiterer Einschnitt. Alle Austausch‑ und Vernetzungsformate müssen vorübergehend virtuell stattfinden.